Theaterstücke

Drei Stücke, ein Tatortreiniger und jede Menge Stoff zum Nachdenken

Gelungene Premiere von „Der Tatortreiniger“ bei den Altmühlsee Festspielen

„Langsam erinnern die Premieren der Altmühlsee Festspiele an einen bekannten Werbespot: Freitag. Muhr am See. Regen. „Ziemlich beste Freunde“ begeistert das Publikum. Sonntag. Muhr am See. Wechselhaft. „Sincerely, a Friend“ begeistert das Publikum. Donnerstag. Muhr am See. 30 Grad, die Sonne brennt. Die Premiere von „Der Tatortreiniger“ …“, so begrüßte Bürgermeister Stephan Hoyer das Publikum am vergangenen Donnerstag zur Premiere des Tatortreinigers. Zum Glück können die Altmühlsee Festspiele genauso flexibel sein wie das Wetter – und so genoß man einen herrlich lauen Sommerabend auf der Freilichtbühne. 

In seiner Begrüßung dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Freundeskreis der Festspiele, den Sponsoren, der Presse, den Schauspielerinnen und Schauspielern sowie dem Publikum. Denn, so Hoyer: Ohne die Mitwirkenden wäre es langweilig – und ohne die Zuschauer würde alles keinen Sinn ergeben.

Anschließend gehörte die Bühne Schotty.

Mit Malte Buhr in der Rolle des Tatortreinigers, Klaudia Schmidt und Julia Maria Trautvetter präsentierten die Altmühlsee Festspiele drei Episoden der Kultserie, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch eines gemeinsam haben: Sie werfen einen ebenso humorvollen wie scharfsinnigen Blick auf die Moral unserer Gesellschaft.

Da wird über Fleischkonsum diskutiert, über Toleranz, Vorurteile und die Frage, ob man Menschen wirklich nur nach ihren Überzeugungen, ihrem Verhalten oder gar ihrem Namen beurteilen darf.

Mit viel Witz, pointierten Dialogen und einer gehörigen Portion schwarzem Humor gelingt es dem Stück immer wieder, das Publikum zum Lachen zu bringen – nur um es im nächsten Moment mit den eigenen Denkmustern zu konfrontieren. Besonders die Episode „Özgür“ sorgte für viele nachdenkliche Momente. Was verrät ein Name über einen Menschen? Welche Erwartungen und Vorurteile verbinden wir damit? Und wie sehr beeinflussen solche Zuschreibungen vielleicht sogar ein ganzes Leben?

Die Antworten überlässt der Tatortreiniger seinem Publikum. Und genau darin liegt die besondere Stärke des Stücks. Selbst die für den späten Abend angekündigten Junikäfer hielten respektvollen Abstand und überließen den Schauspielerinnen und Schauspielern die Bühne.

Am Ende gab es tosenden Applaus für einen Theaterabend, der gleichermaßen unterhielt und zum Nachdenken anregte.

Auch Bürgermeister Stephan Hoyer zeigte sich begeistert. Die Altmühlsee Festspiele hätten dem Publikum nach „Ziemlich beste Freunde“ einen weiteren „Lichtpunkt“ geschenkt. Was die Schauspielerinnen und Schauspieler dem Publikum an diesem Abend gegeben hätten, sei nicht mit Geld zu bezahlen.

Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott!“ bedankte er sich bei Ensemble und Team.

Und so klang der Abend schließlich aus – bei einem Glas Wein im Innenhof des AIZ, vielen Gesprächen und der Gewissheit, dass gutes Theater manchmal genau dort beginnt, wo einfache Antworten aufhören.

 

Fotos: Alex Kurz – Die ganze Fotostrecke finden Sie auf Facebook

 

 

MEHR ALS NUR EIN HALLELUJA

„Sincerely, a Friend“ begeistert das Publikum bei den Altmühlsee Festspielen

Manche Abende bleiben noch lange nach dem letzten Ton im Gedächtnis. So ein Abend war „Sincerely, a Friend“ bei den Altmühlsee Festspielen 2026.

Schon lange vor Beginn war klar, dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde. Die musikalische Lesung rund um Leonard Cohen war mit ihren 150 Plätzen bereits kurz nach dem Start des Vorverkaufs ausverkauft. Doch was die Besucherinnen und Besucher im Innenhof des AIZ erwartete, übertraf selbst hohe Erwartungen.

Während die Blätter der hohen Bäume im Wind rauschten und die Störche auf den Dächern klappernd den Takt vorgaben, entstand eine beinahe magische Atmosphäre. Die ausverkaufte Freilichtbühne wurde zur Kulisse für einen Abend voller Musik, Poesie, Sehnsucht, Humor und Menschlichkeit.

Die Idee zu „Sincerely, a Friend“ entstand während der Corona-Pandemie. Sänger und Initiator Alessandro Mega nutzte die Zeit zum Lesen und stieß dabei auf die Biografie Leonard Cohens. Schnell wurde ihm klar: Dieser Mensch hatte weit mehr zu erzählen als nur „Hallelujah“. „Da steckt so viel mehr dahinter – gute Songs, Gedichte, Poesie, Liebe, Verzweiflung, Wahrheit und Zweifel. Ein Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen“, so die Grundidee des Projekts.

Gemeinsam mit Anja Lenz am Piano, Franziska Argmann an der Violine und Jonas Schmidt an der Perkussion entstand eine musikalische Reise durch das Leben und Werk Leonard Cohens. Die Songs wurden nicht einfach interpretiert – sie wurden gelebt. Besonders für Anja Lenz war der Abend ein Heimspiel, das sie sichtlich genoss. Die verbindende Geschichte erzählte Schauspieler Robert Arnold, der das Publikum mit auf eine Reise durch die Lebensstationen des großen kanadischen Songpoeten nahm und den Liedern zusätzliche Tiefe verlieh.

Die Idee, einen solchen musikalischen Abend nach Muhr am See zu holen, stammte von Renate Peiffer vom Freundeskreis der Festspiele. Seit dem 20-jährigen Jubiläum hat sich die Kombination aus hochklassigem Theater und besonderen musikalischen Veranstaltungen als fester Bestandteil der Festspiele etabliert. Viele Besucherinnen und Besucher fanden auf diesem Weg erstmals zu den Altmühlsee Festspielen – und kamen immer wieder.

Dass die Begeisterung für „Sincerely, a Friend“ groß ist, zeigte sich nicht nur am schnellen Ausverkauf. Bereits im vergangenen Jahr war die musikalische Lesung in der Stadtkirche Gunzenhausen zu erleben. Auch in Muhr fanden sich zahlreiche Gäste ein, die bewusst ein zweites Mal dabei sein wollten.

Am Ende spendete das Publikum minutenlangen Applaus und Standing Ovations. Wer gekommen war, hatte einen schönen Abend erwartet. Bekommen hat er einen außergewöhnlichen. Einen Abend, der zeigte, dass Leonard Cohen tatsächlich weit mehr hinterlassen hat als nur „Hallelujah“.

 

Fotos: Alex Kurz – Die ganze Fotostrecke finden Sie auf Facebook

 

 

WAS FÜR EIN PREMIERENABEND!

Ausverkauftes Haus und Standing Ovations für „Ziemlich beste Freunde“

Was für ein Auftakt für die erste Theaterpremiere der Altmühlsee Festspiele 2026: Trotz wechselhafter Wetterprognosen durfte sich das Festspielteam über ein ausverkauftes Haus freuen. Da der Wettergott nicht ganz mitspielte, wurde die Vorstellung kurzerhand ins Innere verlegt – ein Beweis für die Flexibilität der Festspiele, die auch abseits der Freilichtbühne bestens funktionieren.

Bürgermeister Stephan Hoyer begrüßte neben zahlreichen Besucherinnen und Besuchern auch Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter Hans Popp für den Bezirk, Bianca Bauer für die Stadt Gunzenhausen sowie zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte.

In seiner Begrüßung fand Hoyer deutliche Worte: „Sie haben alles richtig gemacht!“ Aktuell gebe es nur zwei Veranstaltungen, bei denen sich die Teilnahme wirklich lohne: die Fußball-Weltmeisterschaft und die Altmühlsee Festspiele. Gleichzeitig verwies er auf die Bedeutung kultureller Angebote für die Entwicklung von Kommunen. Eine aktuelle Studie habe gezeigt: „Theater lässt das Land erblühen.“ Kultur sei ein wichtiger Standortfaktor und trage maßgeblich zur Attraktivität einer Region bei.

Sein besonderer Dank galt erneut allen Beteiligten, die die Festspiele möglich machen. Stellvertretend nannte er Melanie Proske, Margit Stahl, Hans Wimmer und das Team des Bauhofs, die Sponsoren sowie den Freundeskreis der Festspiele e.V., der sich auch in diesem Jahr um die kulinarische Begleitung kümmert.

Dann gehörte die Bühne dem Ensemble von „Ziemlich beste Freunde“.

Harald Molocher brillierte in der Rolle des wohlhabenden, ab dem Hals querschnittsgelähmten Philippe. Mit feiner Mimik, scharfem Witz und pointiertem Zynismus verlieh er der Figur eine beeindruckende Tiefe.

Ihm gegenüber stand Younes Tissinte als lebenshungriger, direkter und unkonventioneller Driss. Mit großer Spielfreude, natürlichem Charme und perfektem Timing brachte er immer wieder Leichtigkeit in die Handlung und entwickelte gemeinsam mit Molocher eine Bühnenchemie, die das Publikum von der ersten Minute an mitnahm.

Das Stück bot alles, was gutes Theater ausmacht: bissigen Humor, überraschende Pointen, bewegende Momente und immer wieder Szenen, die das Publikum zum Lachen brachten. Doch hinter aller Komik stand eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und die Frage, was Menschen wirklich verbindet.

Am Ende gab es tosenden Applaus und Standing Ovations. Bürgermeister Hoyer bedankte sich bei den Schauspielerinnen und Schauspielern für einen unvergesslichen Abend. Sie hätten dem Publikum einen Lichtblick geschenkt und ein großes Geschenk gemacht. Sein Fazit: „Schade, dass es schon vorbei ist.“

Die Besucherinnen und Besucher sahen das offenbar ganz ähnlich.

Fotos: Alex Kurz – Die ganze Fotostrecke finden Sie auf Facebook

 

 

DIE FESTPIELE SIND OFFIZIELL ERÖFFNET

Mit Kunst vielfältigster Art wurde bis in den Abend hinein der Start in die neue Festspielsaison gefeiert

 

 

DER COUNTDOWN LÄUFT

Nur noch wenige Tage bis zum Start – Intendant, Gemeinde und Freundeskreis geben einen kurzen Zwischenstand 

 

 

DER STARTSCHUSS IST GEFALLEN!

Younes Tissinte und Harald Molocher am ersten Probentag von
„Ziemlich beste Freunde“ in der Regie von Klaudia Schmidt.
Zwei starke Figuren, eine große Geschichte, viel Herz, Humor und Tiefe –
und jetzt wird daraus Schritt für Schritt Theater.
Was hier gerade entsteht, fühlt sich schon jetzt besonders an.
Premiere: 12. Juni 2026
Dranbleiben!!!

Die festspiele 2026 stehen in den Startlöchern

Von Blockbuster bis Vernissage ist alles dabei!

 

 

Premiere von WOYZECK auf der neuen Bühne Fürstenfeldbruck

Das Stück und die Schauspieler wurden gefeiert – Muhr kann sich freuen!

 

 

Und das sagte die regionale Presse:

 

 

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Was unsere Zuschauer sagen

Tolle Atmosphäre, gutes Stück, super Schauspieler, ein gelungener Abend.

Sabine Luff

Rezension auf Google

Klein aber fein, nette, fast familiäre Atmosphäre. Meine Anerkennung für die Leistung der Gemeinde und der Trägerschaft der Bühne.

Wolfgang Waltersdorf

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Tolle Atmosphäre

Helge Schneider

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Wir waren zum ersten Mal beim Festival in Muhr am See und wurden mit einem anspruchsvollen Stück mit SEHR guten Schauspielern total überrascht.
Das ansprechende Ambiente, die gute Akustik mit Wohnzimmer Atmosphäre wurden nur von der sehr gelungenen Inszenierung und den wirklich sehr guten Schauspielerin überboten.
Danke für einen schönen Abend.
F.A. Hausi

Rezension auf Google

Die Geschenkidee

Ein Gutschein für die Altmühlsee-Festspiele,

erhältlich direkt bei der Gemeinde Muhr a.See.

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